OK
Zahlt sich Drehers Verzicht auf Abwechslung aus? In einer seltsam stillen Weise, ja. Jedes der Bilder vom Wasserglas ist gemalt mit einem feinen Gefühl und einer sensiblen Beachtung der geringsten Veränderungen des Lichts und der Perspektive. Von einem zum nächsten schauend, wird man eingestimmt in Nuancen der Wahrnehmung und der Malerei, und man kann nachvollziehen, dass für den Künstler die Produktion jedes Bildes ein Ritual Zen-artiger Zuwendung ist.
 
The New York Times, 20. Februar, 1998